Morton-Neurom, auch bekannt als Morton-Syndrom oder Morton-Krankheit, ist eine Fußbeschwerde, die den vorderen Teil des Fußgewölbes betrifft und auftritt, wenn ein Nerv im Vorderfuß eingeengt wird. Diese Beschwerde kann äußerst schmerzhaft sein. Linderung des Unbehagens, das durch Morton-Neurom verursacht wird, kann durch die Verwendung von Einlegesohlen oder einer Ballenpolsterung erreicht werden. Außerdem kann die Wahl von Schuhen mit effektiver Dämpfung den Druck auf den Vorderfuß minimieren und somit das Risiko von Unannehmlichkeiten verringern.
Morton-Neurom ist ein Zustand, der durch eine Verdickung des Gewebes um einen der Nerven, die zu den Zehen führen, gekennzeichnet ist. Es tritt häufig zwischen der dritten und vierten Zehe auf. Die genaue Ursache ist nicht immer klar, aber Faktoren, die zur Entwicklung des Morton-Neuroms beitragen können, umfassen:
Schuhe: Das Tragen von engen oder hochhackigen Schuhen, die die Zehen quetschen, kann zur Entwicklung des Morton-Neuroms beitragen.
Fußdeformitäten: Bestimmte Fußdeformitäten, wie zum Beispiel Knöchel oder Hammerzehen, können das Risiko erhöhen, ein Morton-Neurom zu entwickeln.
Hochintensive Aktivitäten: Die Teilnahme an Aktivitäten, die Druck auf die vordere Fußregion ausüben, wie Laufen oder Hochleistungssportarten, kann ein beitragender Faktor sein.
Symptome des Morton-Neuroms umfassen:
Schmerzen: Scharfe, brennende Schmerzen in der Vorderseite des Fußes, meist zwischen der dritten und vierten Zehe.
Kribbeln oder Taubheit: Einige Personen können Kribbeln oder Taubheit in den Zehen erleben.
Zur Behandlung des Morton-Neuroms sollten Sie Folgendes in Betracht ziehen:
Schuhe: Wählen Sie Schuhe mit breiter Zehenbox und niedrigen Absätzen, um den Druck auf die Vorderseite des Fußes zu reduzieren.
Orthesen oder Einlagen: Angepasste Orthesen oder rezeptfreie Einlagen können Unterstützung und Dämpfung bieten.
Ruhe: Vermeiden Sie hochintensive Aktivitäten, die die Symptome verschlimmern.
Eisbehandlung: Das Auftragen von Eis auf den betroffenen Bereich kann helfen, Entzündungen zu reduzieren und Schmerzen zu lindern.
Medikamente: Rezeptfreie Schmerzmittel oder entzündungshemmende Medikamente können von einem Gesundheitsdienstleister empfohlen werden.
Physiotherapie: Dehnungs- und Kräftigungsübungen können von einem Physiotherapeuten verordnet werden, um die Funktion des Fußes zu verbessern.
Wenn die Symptome anhalten oder sich verschlimmern, ist es wichtig, einen Gesundheitsdienstleister für eine genaue Diagnose und geeignete Behandlungsplan zu konsultieren. In einigen Fällen können fortgeschrittenere Eingriffe wie Kortikosteroid-Injektionen oder eine Operation in Betracht gezogen werden.